Donnerstag, 25. August 2016

Schiff Ahoi {DIY}

Am Wochenende hatten wir Sommerfest.
Da zum Sommerfest auch einige Kinder dabei waren, habe ich mir für die Kinder was zum Basteln überlegt.
Ich habe einige Zeit überlegt und Pinterest durchsucht nach Ideen und bin dann auf etwas ganz Tolles gestoßen.
Und was passt besser zum Sommer als kleine Schiffchen?

Das Ganze ist ziemlich einfach und ihr braucht auch nicht so viele Dinge dafür:
* Weinkorken (neu / gebraucht)
* Moosgummi (z.B. von VBS)
* Holzspieße (da reichen handelsübliche Holz-Schaschlikspieße)
* Heißklebepistole und Klebesticks
* Stifte, am besten Edding oder ein weißer Korrekturstift (wasserfest)
    (auf hellem Moosgummi geht auch Kugelschreiber)
Optional könnt ihr die Schiffchen noch mit Maskingtape/Washitape, Glitzersteinchen, Bänder etc verzieren

Zuerst klebt ihr 3 Korken hintereinander mit der Heißklebepistole zusammen (ggf. reichen auch 2 Korken). Nun sucht ihr euch eine Moosgummifarbe aus und schneidet ein Segel daraus aus. Das kann dreieckig sein oder auch viereckig. Macht mit einer Schere oder mit dem Holzspieß oben und unten ein kleines Loch in den Moosgummi, damit ich das Segel später auf den Mast (Holzspieß) auffädeln könnt. Gestaltet nun das Segel - z.B. mit Maskingtape, Bändern oder mit Stiften. Eurer Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt - vom Piratenschiff bis zum Segelboot ist alles erlaubt. Alternativ zum Moosgummi geht auch buntes Papier, das ist allerdings nicht wasserfest und somit kann das Schiffchen beim Kentern kaputt gehen. Nehmt nun euren Holzspieß (den müsst ihr ggf. kürzen) und fädelt das gestaltete Segel darauf auf. Fixiert das Segel am Mast mit einem Tropfen aus der Heißklebepistole. Und dann müsst ihr nur noch euren Mast samt Segel auf den Korken befestigen. Entweder ihr gebt einen Klecks aus der Heißklebepistole zwischen die beiden Korken (wenn ihr ein Boot aus 2 Korken gebaut habt). Ihr könnt aber auch, wenn euer Boot aus 3 Korken besteht) in den mittleren Korken ein kleines Loch bohren (das darf nicht durchgehen) oder in dieses Loch dann den Mast einsetzen und verkleben.
Wenn dann alles getrocknet ist, können die Boote auf große Fahrt gehen.

Wir hatten super Glück mit dem Wetter und haben ein kleines Schwimmbecken aufgestellt und mit Wasser befüllt. Da hatten nicht nur die kleinen Kinder ihren Spaß! ;)

Sonntag, 14. August 2016

I love... Sonnenuntergänge

Auf meiner Facebookseite habe ich ja immer mal wieder Sonnenuntergangsfotos gepostet.
Ich liebe den Sonnenuntergang. Unser neues Domizil hat für's Sonnenuntergänge-schauen einen perfekten Standort. Das Haus steht auf einer kleinen Anhöhe und ringsumher sind viele Felder und Wiesen und natürlich auch ein bisschen Wald.

Vom Balkon aus kann man wunderschön den Abend genießen und Sonnenuntergänge gucken. Dabei ein Buch in der Hand auch ein Gläschen Wein... Perfekt - besser kann der Abend kaum ausklingen.
Das ist dann immer so eine Zeit, wo man etwas runterkommen kann, von der Arbeit sich ausruhen kann und die Hausarbeit weitestgehend verrichtet ist...

Fast jeden Abend zeigen sich da diese Kunstwerke.  Ein paar davon habe ich auf  Foto festgehalten und die möchte ich euch nun zeigen. Nicht alle sind von zu Hause aus fotografiert. 2 sind auch auf einem abendlichen Spaziergang entstanden...








Das war kurz vor einem Gewitter...





Die beiden sind unterwegs entstanden...

Hier ziehen auch schon Gewitterwolken auf...


Mittwoch, 10. August 2016

Ausflug an den Greifenbachstauweiher

Wir haben das schöne Wetter (eigentlich waren die Wettervorhersagen gar nicht so berauschend) am Sonntag genutzt für einen kleinen Ausflug an den Greifenbachstauweiher. Umgangssprachlich wird der auch Geyrischer Teich genannt.
Der Stausee bietet viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, von baden über Tretbootfahren bis hin zu Minigolf spielen und campen. Der Campingplatz dort ist sogar ziemlich groß. Da der Campingplatz ganzjährig geöffnet ist, gibt es dort auch so einige Dauercamper. Und wer kein Zelt hat, der kann auch eine der Hütten mieten oder eben in der nahegelegenen Jugendherberge nächtigen.

Ursprünglich wurde der Stauweiher für den Bergbau angelegt. Aufgrund der Erz- und Zinnvorkommen wurde im Erzgebirge ziemlich viel Bergbau betrieben - jetzt aber nicht mehr so.
Der Greifenbachstauweiher zählt zu den ältesten Talsperren Deutschlands und wird zur Brauchwasserversorgung, zum Hochwasserschutz und eben seit 1968 als Erholungsgebiet genutzt. Angelegt würde der Stausee für die Zinnbergwerke in Ehrenfriedersdorf, erst als kleiner Graben für das Aufschlagwasser und später wurde der dann vergrößert. bereits im 15. Jahrhundert hatte der Stausee ein Fassungsvermögen von 60000 m³. 1942 wurde der Damm erhöht und 1968 der Stausee nochmal vergrößert, sodass der Greifenbachstauweiher nun 634000 m³ fasst. Ganz shcön viel Wasser mit dem man so einiges anstellen kann.

Nun aber zu den Freizeitmöglichkeiten. Wie es sich für einen Stauweiher in einem Erholungsgebiet gehört, gibt es hier 2 Badestrände, eine große und eine kleine Wasserrutsche, einen Bootsverleih (Tretboot, Paddelboot, Ruderboot - auch Stand-Up-Paddler und Booteigentümer erfreuen sich der Nutzung) und ein Fahrradverleih. Außerdem gibt es 2 schöne und moderne Spielplätze, eine Minigolfanlage und ein Volleyballfeld, sowie einige Imbiss- und Eisbuden.
Bei schlechtem Wetter kann man nur wenige Meter entfernt ins Hallenbad Ana Mare gehen.
Rings um den Stauweiher gibt es schöne Wanderwege und auch ein Naturtheater, mehrere Bergwerke (z.B. die Zinngrube) und einen Kletterwald.

Die Preise für die Nutzung der Minigolfanlage, des Parkplatzes und der Eintritt für's Baden sind moderat. Für ganze 1,50 € kann man den ganzen Tag lang parken. Und die Bade- und Liegewiesengebühr beträgt 2,50 €.

Hier gibt's noch ein paar Bilder für euch vom Ausflug:


 

Mittwoch, 3. August 2016

Es geht voran... der Garten

Es geht voran.
Neben all den Arbeiten am Haus bleiben hin und wieder ein paar Minuten Zeit, um auch mal am Garten etwas zu arbeiten und den zum Blühen zu bekommen. Aber es ist trotzdem noch viel zu tun.
Sowohl vor dem Haus als auch im großen Garten hinter dem Haus. Mangels Zeit siegt momentan leider meist noch das Unkraut, aber ich kämpfe weiter!

Ein Stück des Gartens vor dem Haus wurde abgetragen. Da soll noch ein Parkplatz hin. Um diesen Bereich vom Vorgarten abzutrennen, haben wir dort gekehlte Pflanzsteine hingesetzt und diese natürlich auch mit Blumen beplanzt. Da büht jetzt Lavendel, aber auch Fuchsien, Steinkraut und Verbenen blühen dort.





Aufgrund des Parkplatzes, der vorm Haus noch entstehen soll, musste auch mein schöner Rosenstrauch weichen. Anfangs dachte ich echt, der hätte den Umzug nicht überlebt. Na ja, ein Teil hat den Umzug wirklich nicht überlebt, aber der andere Teil blüht wunderschön. Und die Rosen duften so gut!


Und auch sonst blühen einige Sachen im Garten, z.B. Bartnelken in den verschiedensten Rot-, Pink- und Rosatönen.



Auch so manch ausrangierte Blume kommt im Garten zu neuen Kräften, wie zum Beispiel diese Gerbera.



Im Garten hinter dem Haus gibt es viele Obstbäume, z.B. Apfelbäume (einer reicht ja nicht aus, es müssen gleich 3 Stück sein), ein Zwetschgenbaum, ein Pflaumenbaum und ein Kirschbaum. Der Kirschbaum muss leider weichen, da der Baum krank ist und so gut wie keine Kirschen daran wachsen. Ganz oben in der Krone hat man so ca. 5 Kirschen sehen können, aber da waren die Vögel schneller.
Außerdem haben wir im Garten hinterm Haus noch einen Haselnussbaum. Ich freu mich auf die erste Haselnussernte!



neueste Entdeckung im Garten: Hartriegel



Es gibt wirklich noch einiges zu tun, wir haben uns viel vorgenommen und es wird wohl auch noch eine Weile dauern, bis der Garten so aussieht, wie wir ihn haben wollen.
Da das Haus schon eine Weile steht, musste der Keller nun trocken gelegt werden und die ganze Dämmung ums Haus herum erneuert werden. Da wir letztes Wochenende eh schwere Gerätschaften da hatten, haben wir gleich die ausgeschachtete Erde abgetragen und einen Teil im Garten hinter dem Haus verteilt.
Da soll nämlich noch eine schöne Sitzecke entstehen. Wir sind sogar so weit gekommen, dass wir den Frostschutz noch auftragen konnten. Das war schon ein ganzes Stückchen Arbeit allzumal ja da noch ein alter Hasenstall, ein Hühnerstall und eine Art Unterstand wo Heu und Stroh gelagert wurde, abreisen und entsorgen mussten.
Aber der Garten nimmt entlich Gestalt an.



Sonntag, 31. Juli 2016

Waldspaziergang

So ein langes Wochenende ist doch mal richtig schön.
Wir haben viel am Haus gewerkelt - nach dem Regen letzte Nacht kann man eine richtige Schlammschlacht veranstalten. :D
Gestern war ja echt schönes Wetter und da bietet sich ein kleiner Spaziergang super an. Echt total entspannend!
Ich hab da ein paar Bilder für euch.











Donnerstag, 28. Juli 2016

Foodlove: süßer Fruchtaufstrich

Es gibt nichts schöneres als am Wochenende ein leckeres Brötchen, frisch vom Bäcker oder selbstgebacken mit einem Fruchtaufstrich, der noch leckerer ist, zu essen. Eine Tasse frischen kaffee oder Cappuccino dazu... Herrlich!

Sommerzeit bedeutet auch immer Obst- und Beerenzeit.
In den letzten Wochen habe ich fleißig im Garten geerntet: Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Rhabarber,... und die Heidelbeeren sind auch fast reif.

Es bleibt nur immer die Frage, was man dann aus dem geernteten Obst macht.
Meine Entscheidung fiel überwiegend auf Marmelade, denn davon kann man nie genug haben.
Wobei das schon ein Streitthema ist. Was ist denn nun Marmelade und was darf sich Konfitüre oder Gelee nennen. Da gibt es ja ein richtiges Regel- und Gesetzbuch drüber. Aber überwiegend hängt das wohl davon ab, wie viel Fruchtfleisch und ob überhaupt Fruchtfleisch enthalten ist. Ehrlich gesagt, ist mir das ja einerlei, denn bei uns heißt das alles Marmelade. :D

Los ging es ja mit dem Rhabarber.
Einen Teil davon hab ich eingekocht für Kompott oder um später mal noch Rhabarberkuchen zu backen. Einen anderen Teil davon hab ich für Marmelade und Sirup verwendet. Davon hab ich euch ja hier schon geschrieben.

In den letzten Wochen ging es weiter mit Erdbeeren, Johannisbeeren und Himbeeren.
Erdbeeren hatten wir dieses Jahr nicht allzuviele, weil einfach aufgrund der Bauarbeiten am Haus wenig Zeit für den Garten blieb. Für Marmelade hat's aber allemal gereicht.

Ich hab einfach alles an Beeren in einen Topf gegeben und mit Gelierzucker und Wasser gekocht.
Marmeladekochen ist echt einfach.
Das Nervige daran ist nur, dass man von den Himbeeren so viel wegwerfen muss, weil da so viele Würmchen drin sind.
Ich hatte mal eine Zeit, da wurde die Marmelade einfach nicht fest. Aber im Moment geht's. Den Gelierzucker verwende ich nach Anweisung, meist 3:1 (3 Teile Obst, 1 Teil Gelierzucker). Dann noch Wasser und Vanillezucker dazu.



Da ich noch einige Orangen zu Hause rumliegen hatte, habe ich mich einfach mal an Orangen-Gelee ausprobiert.
Orange hat ja so den Ruf, dass das dann immer bitter schmeckt. Dieses Orangen-Gelee allerdings nicht. Kein bisschen!

Ihr benötigt dafür:
1 1/4 L Orangensaft, frisch gespresst
1 Packung Gelierzucker 3:1 (z.B. von Dr. Oetker)
zum Verfeinern noch ca. 30 g Orangenschale einer unbehandelten Orange

Die meiste Arbeit macht wirklich das Orangenauspressen, wenn man das von Hand macht. 1250 ml wollen erstmal ausgespresst werden.
Wenn ihr Orangenschale mit in eurem Gelee haben wollt, dann solltet ihr die (unbehandelte) Orange heiß abwaschen, trocken reiben und in dünne Streifen schneiden oder mit Mini-Ausstecher kleine Formen ausstechen.
Gebt nun den Saft, die Schale und den Gelierzucker in einen Topf und verrührt das Ganze gut. Bei starker Hitze muss euer Orangensaft nun ca. 3 Minuten unter ständigem Rühren sprudelnd kochen. Den Schaum ggf. abschöpfen und das heiße Gelee in vorbereitete Gläser füllen, Deckel drauf und für 5 Minuten auf den Deckel stellen zum Auskühlen.
Es bietet sich an, die Schraubgläser vorher auszukochen. Ich nehm die dann immer direkt aus dem heißen Wasser, trockne diese ab und fülle sofort die heiße Marmelade oder Gelee ein. Funktioniert zur Zeit bestens!








Sonntag, 17. Juli 2016

Ice Ice Baby

Eine Abkühlung an warmen Sommertagen ist perfekt.
Das muss nicht immer im Schwimmbad oder am Badesee sein.
Und der Urlaub ist auch noch weit entfernt.

Aber es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten, den Sommer zu genießen und sich eine kleine Abkühlung zu gönnen: schön gepflegt auf dem Balkon oder im Garten die Füße in eine große Wanne oder eine Schüssel stecken, dabei lecker Rhabarberlimonade oder Wasser mit Früchten trinken, die Seele baumeln lassen, ein Buch lesen oder ein Eis schlecken. Am besten ein selbstgemachtes Eis. Eis kaufen kann ja jeder - aber das schmeckt ja auch lecker.

Eiswürfel in der Limonade sind auch sehr erfrischend. Theoretisch gehen ja auch die einfachen Eiswürfel. Wasser in die Eiswürfelform rein und ab ins Gefrierfach. Man kann ja aber die Eiswürfel auch ein bisschen aufpimpen, z.B. mit essbaren Blüten, Minzblättern oder Beeren.

Im Netz bin ich auf folgendes Video gestoßen. Da sind echt coole Sachen dabei:




So Eiswürfel mit Obststückchen drin oder essbaren Blüten machen schon was her. Aber auch die eingefrorenen Melonenkugeln sind toll. Das kommt auch auf meine To-Do-Liste.
Wir haben dieses Jahr sehr viele rote Johannisbeeren. Davon sind einige in den Eiswürfelformen gelandet. Andere sind in einer Beerenmarmelade (Erdbeeren, rote, gelbe und schwarze Johannisbeeren und Himbeeren) gelandet. Ein Großteil der roten Johannisbeeren wurde aber eingeweckt für schlechte Zeiten (also den Winter) sozusagen.
Leider haben wir auch in diesem Jahr nur wenige schwarze Johannisbeeren. Eigentlich schade, denn ich wollte die mal wieder mit Kornschnaps aufsetzen. ;)

Das mit dem Kaffeepulver hab ich übrigens letztes Jahr mal ausprobiert. Es hat furchtbar gestunken. Keine Ahnung, was ich falsch gemacht hab. Mücken hab ich keine bemerkt, dafür aber Wespen - und das nicht gerade wenig. :D Wesentlich angenehmer sind Kaffeebohnen mit einem Teelicht.
Einfach ein Glas (z.B. ein Schraubglas oder Vorratsglas) mit Kaffebohnen füllen, Teelicht rein und fertig. Sieht schön dekorativ aus.



Bei mir gab's folgende lecere Durstlöscher:
* Meloneneistee: kühl & lecker Melone von Milford mit kaltem Wasser aufgießen und Melonenstückchen dazugeben
* gekühltes Wasser mit frischen Johannisbeeren - frisch aus dem Garten geerntet.